Content from 2013-03

Mi clase de español y mis vacaciones próximas

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La ruta aproximada de la navegación

Esta tarde he estado en la tercera reunión de la clase de español a nivel B1. Tenemos la misma profesora que en la clase de nivel A2. Pero son otros estudiantes que comparten.

Es casi increíble. Es muy diferente. Hablemos mucho más.

No voy a ir a la clase la próxima vez. No es posible porque no estaré a Múnich. Mis vacaciones empezarán el martes. Iré a Las Palmas en Canarias. Con dos otros navegantes vamos a navegar a Gibraltar. Quizás une escala en Madeira. ¿Pascuas en Madeira? ¡La idea me gusta! Son un poco menos de mil millas marítimas (ruta directa, unos 1500 kilómetros). No sé exacto cuantos días necesitaremos. Depende del tiempo. Con mucho viento una semana, con menos unos dos. Espero que será una ventura magnífica. El océano, 4000 metros de agua debajo del barco, llegar al Europea, visitar Gibraltar. Y también: porque no sé cuando llegaré todavía no he comprado una vuelta. Organizaréla en España después de la llegada. Si restará suficiente tiempo iré en tren. Creo que es una oportunidad de encontrarme con personas interesantes y probar si ya puedo utilizar mi lengua nueva.

¡Corresponderé!

Probleme beim Zugriff auf das S-Trust Zertifikatsverwaltungssystem

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Fehler bei der Initialisierung der ZKA-SIG-API-Umgebung
Notwendige Komponenten zum Betrieb der ZKA-SIG-API konnten nicht gefunden werden. Eventuell liegt eine unvollständige bzw. fehlerhafte Installation vor.
Zur Lösung des Problems suchen Sie bitte die folgende Seite auf: https://www.s-trust.de/service_support/chipkartenleser/kartenlesersupport/

Diese Meldung habe ich heute bekommen als ich auf das S-Trust Zertifikatsverwaltungssystem zugreifen wollte. Grund war, dass ich meine CSA-PIN entsperren musste.


S-Trust Signaturkarte

Als erstes habe ich die auf der Website von S-Trust gegebenen Ratschläge ausgeführt:

  • Das Tool "ZKA Komponenten aktualisieren" des Herstellers meines Chipkartenlesegerätes ausgeführt.
  • Eine spezielle Version des Treibers meines Chipkartenherstellers installiert (was unständlich war, da schon ein neuerer Treiber auf meinem System installiert war und zuvor der alte Treiber deinstalliert werden musste).
  • Außerdem habe ich die installierten Module in meinem Chipkartenleser geprüft und ebenso überprüft ob ein Firmwareupdate für meinen Leser verfügbar ist.

Trotz diversem hin und her und einigen Reboots hat es einfach nicht funktioniert. Immer wieder kam die obige Fehlermeldung.

Ich musste also in den sauren Apfel beißen und die Hotline von S-Trust anrufen. Das ist ärgerlich, da sie nur über eine 0900-Rufnummer erreichbar ist und solche Anrufe ich nicht vom Festnetz tätigen kann. Mein Festnetzanbieter vermittelt nicht zu 0900. Wohl oder übel musste ich also vom Handy aus anrufen. Mein Mobilfunkanbieter verlangt hierfür stolze 1,79 € pro Minute.

Am Telefon hatte ich ohne große Wartezeit einen sehr freundlichen und kompetenten Mitarbeiter. Sehr schnell hatte er das Problem erfasst:

Reiner SCT, der Hersteller meines Chipkartenlesegerätes installiert die Datei zkasigapi.dll in den Ordner $JAVA_HOME/lib/ext/x86. Das Java-Applet von S-Trust sucht diese DLL dagegen im Ordner $JAVA_HOME/bin. Nachdem ich die DLL-Datei vom ersten Ordner in den zweiten Ordner kopiert hatte funktionierte alles einwandrei.

Wer hier für den Fehler verantwortlich ist (Reiner SCT oder S-Trust) kann ich nicht beurteilen. Auf jeden Fall wäre es aber schön gewesen die Lösung für das Problem auch auf der Support-Seite von S-Trust zu finden. Ich hatte nach der Fehlermeldung gegooglet und nichts gefunden. – Mit meinem Blogpost hier hoffe ich zumindest letzteres Problem für alle anderen denen es wie mir geht zu lösen.

Die Cloud und ich … was das Aus von Google Reader für mich bedeutet.

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Schon länger habe ich eine zwiespältige Einstellung gegenüber „der Cloud“. Manche würden wohl sogar sagen, das hätte ich schon immer gehabt. Allerdings meine ich, dass ich „die Cloud“ bis vor etwa zwei Jahren eher ganz abgelehnt habe. (Unter „Cloud“ verstehe ich jetzt nur das Ablegen auf Servern von fremden Anbietern, insbesondere solchen bei denen ich nichts dafür zahle.)

Wie ich angefangen habe „die Cloud“ zu nutzen

Eine gewisse Akzeptanz für „die Cloud“ habe ich mit meinem Android-Telefon gewonnen. Wahrscheinlich gar nicht weil es besser war, aber es war wunderbar bequem Kontakte und Kalender bei Google abzulegen. Zuvor hatte ich hierfür vor allem SyncML benutzt, das auf meinem eigenen Server installiert war.

Mit der Zeit kamen weitere Dienste von Google dazu, die ich genutzt habe: Google Plus, Google News, Google Reader, Google Talk, Blogger und ja sogar Google Analytics.

Versuche Dienste wieder verstärkt auf meinem eigenen Server zu hosten

Ein gewisses Unbehagen meine Daten anderen anzuvertrauen, die irgendwie versuchen müssen damit Geld zu machen hatte ich auf jeden Fall aber. Seit vielleicht einem halben Jahr versuche ich deswegen beispielsweise wieder von Blogger weg zu kommen und eine Weblogging-Software auf meinem eigenen Server zu betreiben. Standard hierfür ist wohl WordPress. Allerdings ist dies in PHP geschrieben und der Server auf dem ich meine Sites laufen habe hat keine PHP-Runtime. Ich möchte eigentlich etwas in Java, weil ich damit sehr gute Erfahrungen habe was Beständigkeit, Administrierbarkeit und Skalierbarkeit habe. Ich arbeite deswegen mit Apache Roller. Testweise habe ich auch ein Blog darauf laufen und schon ein paar Bugreports (ROL-1958ROL-1956ROL-1955ROL-1952) abgegeben. So richtig rund ist die Sache für mich aber noch nicht: es fehlt mir die Möglichkeit mit sehr vielen Clients auf unterschiedlichen Plattformen darauf zugreifen zu können. Und ein hübsches Theme muss ich mir auch erst selbst basteln.

Noch schlimmer: ich habe mir vor ein paar Tagen sogar noch ein neues Blog bei Blogger angelegt und Inhalte einer bestehenden Website darauf konvertiert. Der Hintergrund ist, dass ich von meinem nächsten Segelurlaub aus per Android-Tablett offline Texte erstellen und dann wenn ich wieder Internet habe posten können möchte. Mit Blogger kein Problem, für Roller dagegen habe ich keinen passenden Client gefunden.

Google Reader wird eingestellt

Heute nun logge ich mich wie jeden Morgen in Google Reader ein um nachzusehen was sich in den von mir gelesenen Blogs so getan hat. Sofort poppt eine Nachricht von Google auf, dass Reader zum 1. Juli 2013 einstellt. Wirklich überraschend kam das zwar nicht. Gerechnet hatte ich irgendwie schon damit. Trotzdem hat mir das bewusst gemacht, wie sehr ich mich doch schon von solchen Produkten abhängig gemacht habe. Wie soll ich mir sicher sein, dass beim nächsten Mal nicht Blogger oder Talk abgeschaltet wird?

Konsequenzen für mich

Eines ist klar: ich will wieder mehr darauf achten meine Daten selbst auf meinem eigenen Server zu haben. Klar ist mir aber auch, dass ich nicht für jeden „Cloud“-Dienst sofort einen funktionierenden Ersatz habe. Ich habe für mich deswegen die folgenden Regeln aufgestellt:

  1. es ist okay einen Dienst in „der Cloud“ erst mal auszuprobieren und zu nutzen,
  2. „die Cloud“ ist prima damit ich mir anschauen kann was man so machen kann und ich mir nicht für alles sofort selbst eine Software installieren muss,
  3. aber wenn ein Dienst für mich beginnt wichtiger zu werden (oder besser noch davor), dann muss ich mir eine Alternative suchen, die ich selbst betreiben kann,
  4. ein „Cloud“-Dienst ist keine Dauerlösung für eine meiner Problemstellungen,
  5. eine Funktion aus mehreren Diensten zusammen zu setzen ist besser als ein Dienst, der alles integriert (ich kann die einzelnen Komponenten dann auch einzeln durch etwas bei mir ersetzen),
  6. einen Dienst für den ich angemessen bezahle ist besser als etwas werbefinanziertes (ich/meine Daten sind nicht die Ware, die verkauft wird, sondern ich bin der Kunde),
  7. meine Technologiewahlen sollen berücksichtigen, dass andere mit mir interagieren können, ohne dass sie auf einen speziellen Dienst angewiesen sind (z.B. RSS-Schnittstelle statt Google+/Facebook, XMPP statt ICQ/WhatsApp/Skype) und
  8. alles läuft auf Adressen (Domains), die mir gehören und die ich auch mit etwas anderem bestücken kann (z.B. keine Freemail-Adressen für E-Mail).

Nachtrag 20. März 2013, 13:51

Ähnliches Thema, interessanter Artikel:

„Nochmal: ‚Dein’ Facebook gehört dir nicht!” von Dr. Kerstin Hoffmann

http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2013/03/19/nochmal-dein-facebook-gehort-dir-nicht/


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