Benutzt du Clojure in der Arbeit?

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Wenn ich auf ein Meetup gehe, lautet die erste Frage immer „was machst du so?“. Beginnt das typische Gespräch hingegen mit „benutzt du Clojure in der Arbeit?”, bin ich auf der :clojureD in Berlin gelandet.

Am 24. Februar war ich auf meiner ersten Clojure-Konferenz. Nach einem Treffen der Munich Clojurians war das erst mein zweites Zusammentreffen mit anderen, die der Begeisterung dieser Programmiersprache erlegen sind.

Es war ein tolles Erlebnis. Auf keiner Konferenz bisher hatte ich so den Eindruck, dass alle einfach ein rießen Interesse an Softwareentwicklung haben und alle dafür brennen neue Gedankenanstöße aufzunehmen. Keiner der einfach nur seine Arbeit erledigt bekommen will. Ich hatte das Gefühl wirklich unter den Besten zu sein, die es in meinem Beruf gibt.

Wie schade, dass anscheinend trotzdem das Potential der Sprache so oft noch nicht genutzt wird. Obwohl ich im Cognicast oft genug auch schon die andere Seite gehört habe: Firmen, die darüber klagen zu wenige Clojure-Entwickler zu finden. Die Antwort auf der :clojureD war leider öfters: „nein, in der Arbeit nutze ich kein Clojure“.


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